Mit den standardisierten Beobachtungsbögen „Perik“ (positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag) und „Seldak“ (sprachliche Entwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern) überprüfen wir den Entwicklungsstand der Kinder in der Regel einmal jährlich. Für Migrantenkinder gibt es den Bogen „Sismik“ (Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen). Die Dokumentation der Beobachtungen erfolgt zeitnah zu den Entwicklungsgesprächen mit den Eltern. Die Bögen sind unsere Grundlage für die Entwicklungsgespräche. Das Entwicklungsgespräch führt diejenige pädagogische Kraft, die am meisten mit dem jeweiligen Kind arbeitet und es folglich am besten kennt.
Die Entwicklungssonne nehmen wir als Grundlage für Elterngespräche mit Eltern von neuen/jüngeren Kindern. Die Bezugserzieherin verwendet hierfür eine gebastelte Sonne, um im gemeinsamen Gespräch mit den Eltern diese mit Strahlen zu umlegen. Auf diesen Strahlen steht geschrieben, was das Kind schon alles kann. Des Weiteren versucht sie, im Dialog mit den Eltern, auch etwas über das Kind zu erfahren. Zu den einzelnen Stichpunkten schreibt die Erzieherin vorab Informationen über das Kind auf. Anhand dieser Stichpunkte erzählt die Erzieherin darüber, wie sich das Kind im Kindergarten eingewöhnt hat.
Folgende Themen behandeln in der Regel die einzelnen Strahlen:
- Eingewöhnung
- Sozialkompetenz, Freunde und Kontakte
- Selbständigkeit
- Sprachkompetenz
- Freispielzeit
- Stuhlkreis
- Weiteres: Wünsche, Fragen, Sorgen der Eltern
Zusätzlich findet für die Eltern der neuen Kinder ca. 8 Wochen nach Beginn des Kindergartenjahres ein erstes Gespräch über die erfolgte Eingewöhnung des Kindes statt.